Sagen Startseite

SUCHMASCHINE

Landschaftssagen
Flehmüllers Eiche
Die Bremerhöhe bei Clausthal
Die Daneilshöhle im Huy
Der Güldene Mann
Der Ilsestein
Der Sargberg
Die Zwerge vom Bodetal
Die Einhornhöhle
Der Eremit und die Steinkirche
Der Freudenstein am Schloss Herzberg
Die Sage vom Gänseschnabel und dem Mönch
Die Gespenster von
der Lohmühle Ellrich
Die Goldquelle im Limbachtal
Der Hallerspring bei Aderstedt
Hans der Kühne
Der Heilige Teich bei Gernrode
Die Heimkehle und ihre Zwerge
Der Herzberger Teich
Der Hexenbrunnen
Die Hinkelsteine von Benzingerode
Die Johannisquelle bei Quedlinburg
Der Jües und der Ochsenpfuhl bei Herzberg
Der Kinderbrunnen zu Goslar
Das Königreich im Wippertal
Der Mädchenrathausplatz
Der Einsiedler in der Kelle
Der Mönch im Bodetal
Die Rabenklippen
Die Sage vom Regenstein
Die Sage von der Rehbergklippe
Die Sage vom Reißaus
Die Rhumequelle
Die Sage vom Ritter Ramm
Der Schatz in den Siebenspringen
Die Schatzsucher des Weingartenlochs
Die Scherstor-Klippen
Der Seebrunnen bei
Groß Quenstedt
Die Solequelle im Düsteren Tal
Der Tanzteich bei Niedersachswerfen
Der Taterborn
Das Teufelsbad
Das Teufelsbuch vom Kohnstein
Die Teufelsmauer
Die Teufelsmühle
Über das Weingartenloch
Der verfluchte Förster vom Ramberg
Das Weingartenloch bei Sachsa
Der Wilddieb vom Roten Schuss
Die Wolfsklippen
 

Harzer Ortssagen
Geschichtssagen
Bergmannssagen
Volksglaube
Neu! Venediger-Sagen
 

Harz - Urlaub
Flora und Fauna
Ausflugsziele
Highlights
Kultur
 
Impressum

Titel

Eine halbe Stunde von Sachsa, unweit der Siedlung Nüxey, im ehemaligen Fürstentum Grubenhagen, befindet sich eine tiefe Höhle. Gesagt wird, dass angeblich aus dieser Höhle die Steine geholt wurden, aus dem das nahe Kloster Walkenried erbaut wurde. Diese Höhle, die Weingartenloch genannt wird, hat als Eingang ein schönes, großes Gewölbe. Danach wird es aber sehr, sehr eng und beschwerlich die Höhle zu durchkriechen und auch die Luft soll so verdorben sein, dass man Mühe hat zu atmen.

Die Höhle wird daher nur selten besucht. Man sagt aber, sie enthalte große Schätze. Es heißt, wenn man sich durch den engen Zugang zur Höhle ohne Angst hindurch gewunden hat, so erweitert sie sich plötzlich zu einem großen Raum.

Dort erwartet der Teufel persönlich den Ankömmling, begrüßt ihn aufs freundlichste und führt ihn in einen großen und herrlichen Saal, der von vielen Lichtern erleuchtet wird.

In der Mitte des Saales steht ein Tisch, auf dem ein großes Buch liegen soll. Nachdem der Ankömmling sich etwas ausgeruht und gestärkt hat, wird er durch die prächtigsten Räume geführt, die alle beladen sind mit Gold, Silber und Edelsteinen.

Wenn der Höhlengänger sich dann dem Teufel verschreibt, wird ihm freigestellt, so viel von den unendlichen Schätzen mitzunehmen, wie er wolle. Er muss sich dafür nur in das große Buch des Teufels eintragen und schon kann er mit Reichtum beladen die Höhle verlassen.

Viele haben sich von dieser Sage verleiten lassen, in der Höhle nach Schätzen zu suchen und haben ihre Habsucht mit dem Leben bezahlt. So stieg einst ein Mädchen in die Höhle um ihre Mitgift zu vergrößern, aber in der Höhle erlosch ihre Lampe und sie fand den Ausgang nicht wieder und musste elend in der Höhle umkommen. Später wurde auch ein Jäger tot in der Höhle gefunden. Andere die in der Höhle ihr Leben ließen blieben für immer unbekannt.

Im Jahr 1819 besuchte ein wohlhabender Familienvater aus Moringen die Höhle. Er hatte zuvor viele Warnungen erhalten, was ihn aber nicht von seinem gefährlichen Vorhaben abbrachte. Er blieb dann in der Höhle stecken und kam, ungeachtet aller Hilfe, darin um.


gezeichnet von Lisa Berg

 
Sagen, Mythen und Legenden aus dem Harz, Bd. 3
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor + Zeichnungen)
Sagen, Mythen und Legenden - Band 3Unser dritter Band „Sagen, Mythen und Legenden“ unternimmt, wie seine Vorgänger, eine literarische Reise quer durch die Harzregion. Auch diesmal wird wieder von den Menschen der Region, von geschichtlichen Ereignissen, von der vielschichtigen Landschaft und von unerklärlichen Ereignissen und Begegnungen erzählt. Wir möchten bei der Lektüre Ihre Phantasie noch mehr anregen, denn die ist bei Sagen ein unentbehrliches Instrument. Daher hat die Illustratorin, nach Möglichkeit, die jeweiligen Handlungsorte, seien es Gebäude, Felsformationen o.a. in den Illustrationen noch intensiver bildlich dargestellt. Lassen Sie sich erneut entführen in eine alte, längst vergangene Zeit und freuen Sie sich schon auf den nächsten Band.
Gebundene Ausgabe: 29,90 €
148 Seiten mit 47 farbigen Illustrationen

Taschenbuch: 14,99 €
148 Seiten mit 47 schwarz-weiß Illustrationen

 
 
   

Copyright by Sternal Media