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In einer Zeit als unsere Vorfahren noch die Naturgötter verehrten, lebte eine alte, weise Frau in der Steinkirche Scharzfeld. Sie war in der ganzen Gegend angesehen und beliebt, denn sie half vielen Ratsuchenden, aber auch Kranken und Notleidenden mit ihrem großen Wissen.

Grafik von Lisa BergEines Tages kamen fränkische Kriegshorden, die von einem Mönch in schwarzer Kutte geführt wurden und entdeckten die Alte in der Steinkirche. Als sie merkte, was ihr blühte, versuchte sie zu flüchteten. Dabei wurde sie auf wundersame Weise von einem Einhorn begleitet und beschützt. Bei der Verfolgung durch die Franken fiel der schwarze Mönch in ein tiefes Erdloch. Die weise Alte aber entkam auf dem Rücken des Einhorns und soll sich dann der Hexengemeinde auf dem Brocken angeschlossen haben. 
 
An dem Ort aber, an dem der schwarze Mönch versunken war, entdeckte man dann eine Höhle. Als man diese genauer untersuchte, fand man viele Skelettreste und man meinte, dass diese von Einhörnern stammen müssten. Da diesen Fabeltieren magische Kräfte zugesprochen wurden, suchte man Jahrhunderte lang in dieser Höhle nach Knochen, die es dort reichlich gab und verkaufte sie zermahlen als heilsame Medizin. Daher hat diese Höhle den Namen „Einhornhöhle“.

Heute wissen wir, Einhörner sind der Fabelwelt zu zuordnen, sie haben nie gelebt. Die Knochen in der Höhle stammen von vielen verschiedenen steinzeitlichen Großsäugern, unter anderem vom Höhlenbär.
  


gezeichnet von Maria Krusch

 
Sagen, Mythen und Legenden aus dem Harz, Bd. 5
Bernd Sternal (Autor), verschiedene Illustratoren

Dieser Band ist in Vorbereitung!

 
 
 
   

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