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Der Sachsenherzog Heinrich der Vogeler war 919 zum König des ostfränkischen Reiches gewählt worden. Aber von Anbeginn seiner Herrschaft hatte er sein Reich vor zahlreichen Feinden zu schützen. Besonders die Hunnen, die wir heute als Ungarn bezeichnen, fielen immer wieder in sein Reich ein und raubten, plünderten und mordeten. Heinrich schloss mit ihnen einen zehnjährigen Friedensvertrag, denn diesen schnellen Reiterheeren war er nicht gewachsen.

Grafik von Lisa BergDas war um 926. Die ihm verbleibenden zehn Jahre nutzte er um sein Reich zu sichern, Burgen zu bauen und sein Heer zu wappnen.

Kaum war der Vertrag abgelaufen, als die Hunnen mit ihren unzähligen Reiterscharen wieder in Heinrichs Reich einfielen. Und sie trieben es schlimmer als je zuvor.

Als König Heinrich die Nachricht vom Hunneneinfall erhielt, weilte er in Magdeburg. Die Hunnen brandschatzten gerade das nördliche Harzvorland. Aber der König war vorbereitet! Heinrich rief sein Heer zusammen, stellte sich auf einen großen Stein und sprach: "So wahr als meine Hand auf diesem Stein sich abdrückt, so gewiss werden wir einen Sieg davontragen".

Und er zog an der Spitze seines Heeres los, die gefürchteten Hunnen ein für alle Mal zu vernichten. Am Großen Bruch trafen die beiden, bis an die Zähne bewaffneten Heerscharen, aufeinander. Mit viel Schlauheit hatte der König dieses Gebiet gewählt, denn es war sehr sumpfig, ein riesiges Moor, in dem die Schnelligkeit der Hunnen wenig nützte.

Und außerdem kannte der Feind die Tücken des Moores nicht. Aber sein Plan ging nicht auf. Einer seiner Heerführer, Graf Stefan von Regenstein und viele seiner Getreuen wurden von den Hunnen erschlagen. Aber der König gab nicht nach und an der Unstrut, bei Riade, kam es zur entscheidenden Schlacht, die Heinrich für sich entscheiden konnte. Die Hunnen waren vernichtet.

Aber die Gemahlin vom Grafen Stefan, mit Namen Teuthelinde, war zur Witwe geworden. Zum Andenken an ihren Geliebten Mann ließ sie im Großen Bruch eine kleine hölzerne Kapelle errichten. Es war das erste Gebäude von Schlanstedt. Später ließ ihr Sohn an dieser Stelle eine kleine Feste erbauen aus der die Burg Schlanstedt entstand.


gezeichnet von Lisa Berg

 
Sagen, Mythen und Legenden aus dem Harz, Bd. 2
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor + Zeichnungen)
Sagen, Mythen und Legenden - Band 2Mythen, Sagen und Legenden prägen den Harz wie kaum etwas anderes, wir begegnen ihnen auf Schritt und Tritt. Sie berichten von geschichtlichen Ereignissen oder einfach nur vom Leben der Menschen. Sie entstanden zu Zeiten, wo Schreiben und Lesen Adel und Kirche vorbehalten waren. Darum wurden sie mündlich überliefert, von Generation zu Generation.

Wir haben sie gesammelt, ihnen ein modernes Kleid geschneidert und sie farbig illustriert. Um sie zu erhalten und weiter zu überliefern, denn leider sind Erzählstunden nicht mehr all zu modern. Vielleicht gefallen ihnen ja unsere Harzer „Geschichten“ aus alter Zeit und sie erzählen sie ihren Kindern und Enkeln weiter?

Gebundene Ausgabe: 29,90 €
144 Seiten mit 42 farbigen Illustrationen

Taschenbuch: 14,99 €
144 Seiten mit 42 schwarz-weiß Illustrationen

 
 
 
   

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