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Am 26. Juli anno 1249 hat sich in Quedlinburg ein gräuliches Gewitter mit Sturmwind, Blitz und Donner sowie schwerem Hagel erhoben. Das Unwetter soll aus Richtung Brocken gekommen sein und vom Morgen bis zum Nachmittag gewütet haben. Die Hagelkörner sollen einen Finger lang gewesen sein und viele Menschen getötet haben.

Auch die Dächer der Häuser sowie die Häuser selbst wurden schwer beschädigt und die Quedlinburger Leute dachten schon ihr letztes Stündlein sei gekommen. Besonders große Hagelsteine sollen auf dem Juden-Kirchhof, Weingarten genannt, gefunden worden sein. Dort, jenseits des Wassergrabens soll auch eine ganze Herde Vieh von ihnen erschlagen worden sein. Man sagt die Viecher waren alle grau und stanken nach Schwefel.

Da die Leute das unheimliche Unwetter überstanden hatten kamen Rat und Gemeinde zusammen und dankten Gott und seiner Heiligen Mutter für ihre Gnade. Sie beschlossen diesen St. Annen-Tag jährlich mit einer großen Andacht zu begehen. Auch wollten sie eine große Prozession zu Ehren der Mutter Gottes durchführen, eine Messe halten und den Bedürftigen Almosen geben.

So soll es in Quedlinburg viele Jahrhunderte gehalten worden sein und es soll in jener Zeit kein solch schweres Unwetter wieder niedergegangen sein.


 

 
Sagen, Mythen und Legenden aus dem Harz, Bd. 5
Bernd Sternal (Autor), verschiedene Illustratoren

Dieser Band ist in Vorbereitung!

 
 
 
   

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