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Früher hausten einmal ehrlose Räuber in der alten Burg Kyffhausen. Man sagt, sie hatten überall lange unterirdische Gänge angelegt, die zu ihrer Heimstatt führten. So konnten sie ganz plötzlich und unvorbereitet ihren Opfern auflauern und wenn sie ihre Schandtaten vollbracht hatten waren sie wieder spurlos verschwunden. Die ganze Gegend lebte in Angst und Schrecken.

Nichts war vor diesen Halunken sicher, sie raubten Vieh, Geld und Gut und auch Menschen und wer nicht gefügig war, verlor Leib und Leben. Tags waren die Räuber unterwegs und plagten die Gegend, nachts verteilten sie ihr Raubgut und feierten von der Beute rauschende Feste.

Grafik von Lisa BergDa ihnen keiner Einhalt gebieten konnte und sie immer mühelos entkamen, wurden die Räuber immer dreister. Einmal ritten sie am helllichten Tage nach Kelbra und raubten dort vier junge, wunderschöne Jungfrauen. Die waren eben aus der Kirche gekommen und so überrascht, dass sie keine Gegenwehr leisteten.

Die Räuber hatten die Vier auf ihre Burg geschleppt, bevor man ihnen helfen konnte. Die vier Jungfrauen waren alle Geschwister. Die Mutter der Mädchen konnte ihren Verlust nicht verschmerzen.

Jeden Tag lief sie in den Wald, in jene Richtung, die die Räuber eingeschlagen hatten, kniete nieder und weinte jämmerlich. An jenem Ort, wo die geplagte Mutter täglich ihre Tränen vergoss, sprudelte eines Tages eine Quelle hervor.

Die Jungfrauen kamen aber nie wieder vom Kyffhäuser herunter. Mitunter hat man sie gesehen, wie sie mit den Räubern auf die Jagd geritten sind, aber in die Goldene Aue sind sie nie zurück gekehrt.

Manchmal soll man sie bei Vollmond auch auf rassigen, schneeweißen Rossen über den Berg reiten sehen, aber es heißt, man sollte ihnen lieber nicht begegnen.  


gezeichnet von Lisa Berg

 
Sagen, Mythen und Legenden aus dem Harz, Bd. 5
Bernd Sternal (Autor), verschiedene Illustratoren

Dieser Band ist in Vorbereitung!

 
 
 
   

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