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Vor langer Zeit hütete einmal ein Hirtenmädchen eine Herde von Schweinen auf dem Johannisberg zwischen Niedersachswerfen und Krimderode. Dort auf dem Berg befanden sich die Überreste einer uralten Kirchenruine.

Als es Mittag wurde ließ sich das Mädchen müde unter einem Haselstrauch nieder. Nur ab und zu schaute sie schläfrig zu ihrer Herde, die Tiere schnüffelten und wühlten an den Mauerresten der alten Kirche. Da sah sie plötzlich, wie eine Sau etwas Glänzendes aus dem Erdboden wühlte.

Neugierig ging sie zu dem Schwein, um zu sehen was da in der Sonne blinkt. Es war ein schwerer metallener Henkel, der da zum Vorschein gekommen war. Schnell lief das Mädchen ins Dorf um von ihrem Fund zu berichten und Hilfe zu holen. Einige kräftige Männer begleiteten sie und begannen an der Stelle zu graben.

Was sie fanden war eine stattliche Glocke. Als man die Glocke freigelegt hatte und es ans Heben ging, ließ sich das schwere Ungetüm auch mittels aller Hilfsmittel nicht von der Stelle bewegen. Durch Zufall oder Eingebung band das Hirtenmädchen ihr rotes Haarband um den gefundenen Glockenhenkel und zog daran und wie von Zauberhand sprang die Glocke von selbst aus dem Erdloch.

Die Glocke wurde dann sorgfältig gereinigt und nach Niedersachswerfen geschafft. Dort hängte man sie in den Turm der Kirche, denn solch eine schöne Glocke hatte man nicht. Beim Anschlagen klang sie nun fortan jedes Mal „Su fang – Mädchen bang“ (Sau fand – Mädchen band) und tut dies wohl auch bis heute noch.


 

 
Sagen, Mythen und Legenden aus dem Harz, Bd. 5
Bernd Sternal (Autor), verschiedene Illustratoren

Dieser Band ist in Vorbereitung!

 
 
 
   

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