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Titel

Einstmals wohnte am Markt zu Stolberg ein Bergmann. Der war ständig auf der Suche nach einer Silberader, hatte aber bis dato kein Glück.

Grafik von Lisa BergAls er wieder mal im Stolberger Forst auf der Suche war, erschien plötzlich eine weiße Jungfrau und fragte ihn, was er denn suche. Der Steiger antwortete ihr, dass er auf der Suche nach Silbererz sei.

Da schaute sie ihn an und sagte: „Ich will dir schon einen reichen Erzgang zeigen, wenn du mich dafür heiratest. Denn nur so kann ich erlöst werden.“. Aber die Fee wies ihn auch darauf hin, dass er ihr später niemals vorhalten dürfe, dass sie ja kein Mensch sei.

Der Steiger willigte ein. Da holte sie einen silbernen Nagel aus ihrem Gewand und sagte: „Folge mir! Wo ich diesen Nagel einschlage, da schlage auch du ein.“.  Sie ging mit ihm bis an den Fuß des Auerberges und schlug dort den silbernen Nagel ein. Der Bergmann nahm daraufhin seine Hacke und begann einen Stollen einzuschlagen. Schon nach wenigen Metern, stieß er auf glänzende Erzgänge.

Dieser Schacht hieß fortan „Der silberne Nagel“ und machte den Steiger zu einem wohlhabenden Mann. Aber nach einiger Zeit geriet der mit Steiger mit seiner Frau in Streit und sagte zu ihr: „Oh du erbärmliches Spukgespenst, ich habe dich ja erst aus deinem jämmerlichen Dasein erlöst! Was wärst du denn ohne mich?“.

Als er dann am nächsten Tag in seinen Stollen ging, waren alle Erzgänge verschwunden. „Der silberne Nagel“ geriet danach wieder in Verfall und die Fee hat niemals wieder ein Mensch zu Gesicht bekommen.  


gezeichnet von Lisa Berg

 
Sagen, Mythen und Legenden aus dem Harz, Bd. 2
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor + Zeichnungen)
Sagen, Mythen und Legenden - Band 2Mythen, Sagen und Legenden prägen den Harz wie kaum etwas anderes, wir begegnen ihnen auf Schritt und Tritt. Sie berichten von geschichtlichen Ereignissen oder einfach nur vom Leben der Menschen. Sie entstanden zu Zeiten, wo Schreiben und Lesen Adel und Kirche vorbehalten waren. Darum wurden sie mündlich überliefert, von Generation zu Generation.

Wir haben sie gesammelt, ihnen ein modernes Kleid geschneidert und sie farbig illustriert. Um sie zu erhalten und weiter zu überliefern, denn leider sind Erzählstunden nicht mehr all zu modern. Vielleicht gefallen ihnen ja unsere Harzer „Geschichten“ aus alter Zeit und sie erzählen sie ihren Kindern und Enkeln weiter?

Gebundene Ausgabe: 29,90 €
144 Seiten mit 42 farbigen Illustrationen

Taschenbuch: 14,99 €
144 Seiten mit 42 schwarz-weiß Illustrationen

 
 
 
   

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